Generation Z

Eine herausragende Generation

Generation Z

Wer gehört zur Generation Z?

Ganz klassisch kann die Generation Z als diejenige Generation beschrieben werden, deren Mitglieder zwischen 1990 und 2000 geboren sind. Abgekürzt wird Generation Z oft mit Gen Z. Die Generation Z unterscheidet sich deutlich von den Generationen zuvor (Generation Y oder Millennials, zwischen 1980 und den frühen 1990er Jahren geboren und Generation X, mit den vor 1980 Geborenen).

Welche Eigenschaften hat die Generation Z?

Die Eigenschaften der Gen Z wurden durch die Erlebnisse in ihrer Kindheit besonders geprägt. Gen Z -ler sind immer online, denn sie sind mit dem Smartphone in der Hand aufgewachsen. Durch die unzähligen Möglichkeiten, die sich ihnen in ihrem privaten und beruflichen Leben bieten, sind Mitglieder der Generation Z im Allgemeinen eher schlecht darin, Entscheidungen zu treffen. Einige Stimmen sprechen auch davon, dass Gen Z -ler die Unverbindlichkeit lieben und dass sie durch die wachsende Konkurrenz unter großem Leistungsdruck stehen. Die Generation Z ist zudem alles andere als naiv. Gen Z -ler denken realistisch! Aus den Shell-Jugendstudien lässt sich ablesen, dass die Jugendlichen unter 20 Jahren auch wieder zunehmend politisch aktiv sind. Sie schätzen Diversität und Inklusion; Fridays for Future ist nur ein Stichwort, das in diesem Kontext genannt werden kann. Interessant sind auch die Aussagen zu den beruflichen Wünschen und Zielvorstellungen der Generation Z, die STARTUP TEENS mithilfe einer Online-Studie unter 4.200 Jugendlichen festgestellt hat.

Was sind die Unterschiede der Generation Z vs. Generation Y?

Der größte Unterschied zwischen der Generation Z und der Generation Y (auch Millennials) liegt wohl in ihrer Kindheit. Die früh geborenen Mitglieder der Generation Y waren die letzten Kinder, die eine Kindheit ohne Smartphones und sozialen Netzwerke noch erlebt haben. Sie waren die Digitalen Pioniere, wohingegen die Mitglieder der Generation Z als Digital Natives bezeichnet werden können. Durch diese Erfahrung änderte sich auch die Kommunikation der Gen Z -ler im Vergleich zu vorherigen Generationen. Posts, Tweets und Storys im digitalen Raum sind die relevanten Kommunikationswege. Die Generation Z ist es gewohnt, das private Alltagsleben mit anderen zu teilen; und auch permanent Reaktionen darauf zu erhalten.

Wie schlägt sich die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt? 

Schneller, höher, weiter! Das ist die Generation Z gewohnt. Durch die frühe Prägung durch und mit sozialen Netzwerken sind die Gen Z -ler an Schnelligkeit und sofortige Reaktionen gewöhnt. Digital Natives eben. Genau das ist auch die Erwartungshaltung der Generation Z auf dem Arbeitsmarkt. Für sie sind schnelle Rückmeldungen, beispielsweise nach einem Bewerbungsgespräch ein Muss. Selbstverständlich bewerben sie sich digital und werden eher nicht durch Zeitungsannoncen gefunden. Zudem geht die Generation Z auch anders mit Hierarchien um. Dem Chef wird zwar immer noch Respekt entgegengebracht, es ist aber nicht mehr dieselbe Art der Unterwürfigkeit, wie bei den Generationen zuvor. Zwar geben Strukturen den Gen Z -ler immer noch Halt, es geht aber auch darum, Strukturen und Hierarchien manchmal durchbrechen zu können, um beispielsweise Ideen und Innovationen einbringen zu können. Den Mitgliedern der Generation Z wird außerdem nachgesagt, sinnstiftend und wertegetrieben arbeiten zu wollen. Weniger die eigene Karriere und hohe Gehälter stehen im Vordergrund, als Jobs mit positiven gesellschaftlichen, politischen oder sozialen Auswirkungen. Das gilt auch für die Vereinbarkeit von Freizeit, Familie und Beruf. Remote zu arbeiten mit der nötigen Flexibilität sind weitere Punkte, mit denen Arbeitgeber bei der Generation Z punkten können.